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Sevilla

Sevilla ist ein Industrie und Handelsplatz und zugleich wichtiges Touristenzentrum. Die Stadt liegt an beiden Seiten in einer weiten fruchtbaren und wohlangebauten Ebene. Durch die zahlreichen Türme der Stadt bietet Sevilla von allen Seiten einen wirklich sehenswerten Anblick. Von der alten mit 66 Türmen versehenen Ringmauer sind jedoch nur noch Reste vorhanden. Diese umgaben die innere Stadt. Am linken Ufer des Flußes befindet sich die Vorstadt Triana. Willkommen in der viertgrößten Stadt Spaniens.

Bereits vor der Ankunft der Römer war Sevilla ein wichtiges Handelszentrum und hieß im Altertum Hispalis. Sie war eine der bedeutendsten Siedlungen in der Provinz und wurde mehrfach von Kaisern besucht. Jedoch plünderten durchziehende Vandalen im Jahre 428 die Stadt. Während der Spätantike als die Westgoten den größten Teil Spaniens beherrschten, spielte die Stadt eine sehr wichtige Rolle als Bischofssitz. Zeitweilig wurde die Stadt offenbar im Jahre 553 von oströmischen Truppen erobert. Jedoch war diese um 580 wieder unter der Kontrolle der Westgoten.

Wer enge Gassen favorisiert der wird hier fündig. Die Altstadt von Sevilla wird von einem Labyrinth an engen Gassen beherrscht. Größere und regelmäßige Plätze sind unter anderem die Plaza de San Francisco oder der Konstitutionsplatz. Calle de Sierpes ist die belebteste Straße Sevillas. Zahlreiche fast schon palastartige Höfe sind unter den Häusern erbaut worden. Diese sind meist im altrömischen Stil vorzufinden.

Durch eine eiserne Brücke ist die Vorstadt Triana ist seit 1852 mit der eigentlichen Stadt verbunden. Sevilla zählt zahlreiche öffentliche Brunnen. Diese wurden meist unter dem Namen Canos de Carmona mit Wasser versorgt. Hierbei handelt es sich um ein aus mehr als 410 Bogen bestehendes Aquädukt. Des Weiteren zählt Sevilla 130 Kirchen. Das zu den sehenswertesten zählende Museum Sevillas, das erste und einzige Flamencomuseum befindet unweit der Kathedrale.

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